Extremsport

SPORTLICHER WEG

 

IMPRESSIONEN

 

IMPRESSUM

Extremsport Extremsport Extremsport Extremsport Extremsport Extremsport
Extremsport

Deutschland-Triathlon [triathlon]

 

Deca-Ironman [triathlon]

 

Schwimmmarathon "Ostseeflucht" [swim]

Extremsport

Takla-Makan-Wüstenlauf [run]

 

Unterwassermarathon [run]

 

Ironman Nordkapp-Heiligenhafen [triathlon]

Extremsport

Race Across Takla-Makan [bike]

 

Unterwasser Rad fahren [bike]

 

Wolfgang Kulow
Kulow
Facebook
» Wolfgang Kulow auf Facebook
Kulow Kulow Kulow Kulow
Sponsoren
Desert Run China
Impressionen
» Wolfgang Kulow in Aktion
Kulow
Compex EMS
Compex
Compex
Zumba® Power mit Iris Kulow
Zumba
   

Die Wüstendurchquerung durch die Takla Makan-Wüste in China 2003

   
   

Takla-Makan-Wüste
11.09. bis 2.10.2003

Die Taklamakan ist die größte zusammenhängende Sandwüste der Welt. Mitten durch sie hindurch führt ein Highway. Am Nordrand der Taklamakan-Wüste auf der Brücke über den Tarim-Fluss beginnt der erste Teil des Marathons. Nach vier Tagen und etwas mehr als 250 Kilometern erreichen die Läufer dann die im Herzen der Wüste gelegene Ölstation.
Der Highway ist links und rechts von der Wüste und den Dünen gesäumt. Die Straße zieht sich wie ein dünnes Band durch die Wüstenlandschaft. Die Läufer und die Begleiter werden in Zelten übernachten und von einem begleitenden Koch verpflegt.
Der zweite Teil des Marathons führt vom Südrand der Wüste entlang des Khotan-Wüstenflusses in Richtung Norden in das Herz der Taklamakan. Entlang einer einfachen Piste geht es in vier bis fünf Tagen bis zm Berg Mazatag, auf dem früher einmal eine tibetische Festung stand - heute nur noch Ruinen.

 


 
    Der zähe Kampf mit Chinas großer Wüste    
   

An verrückten Ideen hat es Wolfgang Kulow nie gemangelt. Vor kurzem erfüllte
sich der Ostholsteiner einen Traum: In nur 8 Tagen rannte er zusammen mit Stefan Schlett durch die chinesische Takla-Makan-Wüste, legte 466 Kilometer zurück.

Ehrfürchtig schweift sein Blick über die karge, lebensfeindliche Landschaft . Die Luft schmeckt trocken, fast ein wenig salzig. Vereinzelt stehen Pappeln entlang der schnurgeraden Straße, die ins Nichts zu führen scheint. Acht Tage, 466 schmerzhafte Kilometer lang wird sich Wolfgang mit den Entbehrungen der chinesischen Takla-Makan-Wüste messen, wird seinen Körper zu Höchstleistungen zwingen, ihn permanent schinden - bei Hitze, Kälte,
Sandstürmen und Schlafentzug.
Wolfgang lächelt. Wolfgang lächelt fast immer.
Was für „normale“ Menschen die Zutaten für einen Horrortrip sind, lässt ihn frohlocken.
Es ist der Auftakt zu einer Traumreise, die er Seite an Seite mit seinem Laufpartner
Stefan Schlett aus Kleinostheim unternehmen wird.
Mit austrainierten Beinen und angestrengt fröhlichen Mienen machen sich Wolfgang und Stefan auf ihren Weg durch Chinas große Wüste. Auf Schritt und Tritt verfolgt von ihren fünf chinesischen Helfern in den beiden Begleitfahrzeugen, einem Geländewagen und einem Van. Auch der bekannte Extremsport TV-Mann Tillmann Scholl mit seinem Asistenten Thomas Meyer sind dabei und drehen eine Reportage über die Wüstendurchquerung.
Der Fotograf Franklin Hollander hat nicht nur drei Kammeras um seinen Hals, sondern
120 Filme im Gepäck.
Nach dem Start am nördlichem Rand der Takla Makan Wüste in der nähe von Luntai
und etwa 65 Laufkilometer läuft am ersten Tag alles glatt.
Aber bereits am nächsten Tag sieht es anders aus, Wolfgang plagt nach einer kalten
Nacht im Zelt der Ischias, kann anfangs kaum einen Schritt laufen und bei Stefan meldet sich der Magen. Heute steht das Unternehmen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Kippe. Der Van hat sich im tückisch tiefen Wüstensand festgefahren, an einem Hang eine bedrohliche Schräglage eingenommen. Wolfgang übernimmt das Kommando, dirigiert, motiviert, redet in Deutsch und Englisch, mit Händen und Füßen. Mit vereinten Kräften und der Zugkraft des Geländewagens gelingt es, den Van wieder auf festen Untergrund zu lotsen. Erleichtertes Gejohle. Die erste „Prüfung“ ist bestanden.
Ohne den Van mitsamt der Ausrüstung wäre das Projekt zum Scheitern verurteilt.
Der dritte Tag begrüßt die Abenteuer mit einem Sandsturm, schon in der Nacht flogen fast die Zelte weg. Schlechtwetterfrei gibt es bei diesem Projekt nicht. Also geht’s weiter, immerhin müssen pro Tag 65 Kilometer abgespult werden. Bis zur Unkenntlichkeit vermummt, machen sich Wolfgang und Stefan auf den Weg. Schritt für Schritt Mazartag entgegen, dem Zielort des Acht-Tage-Laufes. Die fast 2000 Jahre alte Tibeterfestung Mazartag spukt schon in den
Köpfen. Wolfgang glaubt sie zu sehen, aber es ist nur eine Täuschung.
Die Wüste ist unbarmherzig und faszinierend zugleich.
Am nächsten Tag müssen sich die beiden Läufer auf ein komplett anderes Wetter umstellen.
Es regnet ohne Unterlass. Langsam, aber stetig zieht die Feuchtigkeit in die Kleidung der beiden Extremsportler, lässt sie klamm werden. Diese extremen Wetterbedingungen zehren auch an den Nerven der chinesischen Betreuer.
Nach dem Regen dampft die Wüste wie eine Waschküche.
Der Nebel lichtet sich und die Temperaturen steigen bis auf 47 Grad.
Die beiden Athleten müssen trinken was das Zeug hält, auch die ausgeschwitzten Minealie wieder aufnehmen. Wolfgangs Magen fängt an zu rebellieren, er kann keine Flüssigkeit mehr aufnehmen, muss sich übergeben. Sein Wille treibt ihn voran und mit Tütensuppen päppelt er sich wieder auf. Am nächsten Tag rennt er, als sei nichts gewesen und auch ein erneuter Sandsturm hält die beiden Läufer nicht mehr auf. Nach acht schmerzhaften Tagen ist der Traum perfekt. Wolfgang und Stefan erreichen nach 67:50 Stunden reiner Laufzeit ihr Ziel Mazartag. Als sie oben auf dem Plateau angekommen sind, herrscht für zwei, drei Sekunden Stille. Die beiden Extremsportler atmen durch, inhalieren den Erfolg.
Kurz darauf bricht Jubel aus, alle sind froh, daß das Unternehmen zu ende ist.
Die Takla Makan läßt uns wieder heraus und die vielen Eindrücke und Erlebnisse nehmen wir mit.


[Von Christian Görtzen]

 
    Wolfgang Kulow & Stefan Schlett stellen sich der Herausforderung    
   





 
   

Als Sponsoren treten auf:

Xinjiang
International Travel Service
Western Regions
   
           
   

CHINA TOURS

China Tours Hamburg ist ein unabhängiger Spezial-Reiseveranstalter für das Reich der Mitte und seine Nachbarländer. Ein Team aus China-Experten stellt jedes Jahr einen umfangreichen Katalog mit vielfältigen Gruppenreisen zusammen. Dabei gibt es neben klassischen Reiserouten auch immer eine Reihe besonders ausgefallener und „exotischer“ Reisen, die in dieser Form einzigartig sind. Ein Schwerpunkt im Programm sind dabei Reisen entlang der Seidenstraße und durch die Taklamakan-Wüste.
Für diese Region besitzt China Tours vermutlich die größte Kompentenz im deutschsprachigen Raum.
Neben den Gruppenreisen schneidert China Tours auch individuelle Reisen jeglicher Art maßgerecht zusammen. Von Budget- bis zu Luxus-Reisen, von Einzelleistungen bis zu komplett durchorganisierten und geführten Touren.
Zur Firmenphilosophie gehört dabei immer, den Gästen möglichst viel vom „wahren“ China abseits der ausgetretenen Touristenpfade zu bieten – ganz egal ob euf einer Städtereise oder einer mehrwöchigen Tour durch viele Provinzen. Dies ist möglich durch enge tägliche Kontakte ins Reich der Mitte, ein dichtes Agenturnetz und Mitarbeiter, die das Land intensiv selbst bereist und dort gelebt haben.
Weitere Informationen, den Katalog und Reisen finden Sie unter www.china-tours.de

CHINA TOURS HAMBURG
Rehkoppel 7
D-22119 Hamburg
Tel: 040 71 89 96 78
Fax: 040 71 89 98 88
info@china-tours.de

 
   

Der Athlet an Wolfgang Kulows Seite: Stefan Schlett

Stefan Schlett tanzt auf allen Ausdauer Hochzeiten der Welt.
Mit seinen 41 Jahren will er nun an der Seite von Wolfgang Kulow die Taklamakan Wüste durchqueren.

Einer von 2 Menschen auf der Welt, der drei Kontinente im Wettkampf zu Fuß durchquert hat (Amerika 1992, Australien 2001, Europa 2003).

496 Fallschrimabsprünge (inklusive Fallschrimabsprung am Nordpol)

1. Deutscher, der auf allen sieben Kontoinenten einen Marathon gelaufen ist.

2. Platz bei der Weltpremiere im Decatriathlon (10-fach Ultratriathlondistanz) im Monterrey / Mexico 1992.

Deutsche Rekorde im Ultramarathon von 1000 km bis 1300 Meilen

1. Läufer, der den Höchsten (Everest / Nepal), den Tiefsten (See-Genezareth / Israel), den Nördlichsten Spitzbergen / Norwegen) und den Südlichsten (Antarktis) Marathon gelaufen ist.

Besteigung der höchsten Berge von fünf Kontinenten (Mt. Mc Kinley / Nord-Amerika - 6194 m -, Aconcagua / Südamerika - 6959 m, Elbrus / Europa - 5642 m, Kilimanjaro / Afrika - 5895 m, Mt. Kosciusko / Australien - 2230 m)


"Spiegel TV" begleitet das Abenteuer:

Tillmann Scholl: Der bekannte Extremsport Filmemacher wird von dem Tontechniker Herrn Mayer unterstützt.
Herr Franklyn Hollander: Fotograf